Hi, how’s it going?
Lang erwartet und nun endlich da: die Ferien!
Am Freitag haben wir noch mehr oder weniger eifrig die Schulbücher in einen Schrank verstaut, den man staubig genannt hätte, hätte man die Staubschicht unter all den Spinnenweben sehen können. Dann haben sich alle im Kollegium verabschiedet und man ist schön brav nach Hause gegangen. Den restlichen Tag hatte ich viel Zeit, „20.000 Leagues Under the Sea“ von Jules Verne zuende zu lesen. Neues Leseprojekt: „Sturz der Titanen“ von Ken Follett. Der Typ kann echt sensationell gut schreiben.
Über das Wochenende waren einiger meiner Gastbrüder zu Besuch, das heißt wir waren insgesamt mindestens 15 Leute bei uns zuhause, plus Besucher über den Tag.
Am Samstag habe ich meine Familie auf ein Begräbnis begleitet. Der Verstorbene war quasi mein Gastcousin zweiten Grades, 21 Jahre alt. Die Zeremonie war begleitet von gigantischen Emotionsausbrüchen. Auch ich habe mich, obwohl ich Erik, das war sein Name, nie kennengelernt habe, wie erschlagen gefühlt. Es wurde viel für ihn gebetet, gesungen und von seinem Leben erzählt.
Der Sonntag verlief wieder sehr entspannt, ich habe mich vor meinem Bruder gerettet, der eigentlich will, dass ich ihm Freiwillige für ‚die Freiwilligendienste in Tansania, die er selbst organisiert‘ angel, die er dann allerdings von einer Touristenattraktion zur nächsten schleppen und schön abziehen kann. Anstelle ihm zu versichern, Leute aus Deutschland zu fragen, oder, Gott bewahre, einen Flyer in ner Uni aufhängen zu lassen, habe ich erstmal das Basiskonzept des von ihm geplanten Projektes erstellt, ihm Crowdfunding und das erstellen einer kostenlosen Website erklärt. Dann war er erstmal beschäftigt.
Am Sonntag Abend gab’s dann noch mal gemeinsames Spagetti-Kochen der Taveta Crew, bevor wir für eine Weile aus diesem Fleckchen Erde verschwinden.
Beehrt mich wie immer gerne mit irgendwelchen Fragen, und habt nen wunderbaren Tag.
Wo geht’s denn jetzt hin?
Das Coole ist, dass es bei Sturz der Titanen 3 Teile gibt!
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Zuerst nach Norden, in die Nähe von Nairobi, dann nach Westen, durch Rift Valley nach Kisumu und dann wieder zurück nach Nairobi
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