Taveta wirkt für mich nicht, wie komplett abgeschottet. Natürlich gibt es relativ wenig Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung und es gibt keine große Warenauswahl. Aber verglichen mit Thika! Oh mein Gott, wir im Süden haben ja wirklich gar nichts!

Aber lasst mich am Freitag anfangen. Jana und ich, 50% der Taveta Freiwilligen, erreichten nach 12 1/2 Stunden Bus/Matatu Fahrt, nur mit unseren Rucksäcken bewaffnet, endlich Thika und trafen dort auf eine andere AFSlerin, deren Gastfamilie uns bis Montag aufnahm. Freitag ging dann als Ankommtag drauf, wir haben ein wenig gekocht, was gegessen und einen Teil von Toy Story III im Fernsehen gesehen (lief gerade). Für Samstag hatten wir uns vorgenommen, den Markt in Thika unsicher zu machen, und gingen also den überraschend kurzen Weg nach Downtown, vorbei and mehrgeschössigen Häusern. Vorbei an einem Supermarkt! Wir haben in einem Restaurant Wraps gegessen!!!!!
Auf dem Markt bewies Marie (Thika Freiwillige) überwältigende Verhandlungskünste. Ich bezweifle, dass sonst jemand so hart sein kann, wenn es um 10 bob (ca. 10 Cent) bei einem Paar Socken geht.
Am Nachmittag ging es für uns nach Roysambu, einem Vorort von Nairobi, weiter shoppen und gegen Abend auf eine Geburtstagsparty eines Freundes einer Freundin usw.

Das ganze war so Mittel, ich erspare euch also Details, jedoch hatten wir ein paar witzige Momente, z.B. dass wir eineinhalb Stunden gebraucht haben, um die Wohnung zu finden.
Am Sonntag fuhren wir in die Garden City Mall, eine Einkaufsmeile in Nairobi und haben uns sowohl von den mittlerweile ungewohnt hohen Preisen, der Spanne des Angebots, als auch von der Aufmachung (ich hab jetzt ne Weile keine großen Gebäude mehr gesehen) schocken lassen.
Meine Beute dieses Wochenendes:
- Eine Cappi
- Normale Straßenschuhe (gar nicht so einfach mit Größe 46/47)
- Normales Brot!!!!!!
- Ein Ring, damit Jana und ich so tun können, als wären wir verlobt, dadurch können wir uns dann Zimmer teilen
Sonntag Abend war dann Filmabend bei Marie, „Midnight Sun“, und am Montagmorgen ein geiles Frühstück mit Brot und Avocadocreme. Jetzt sitzen wir im Matatu zur nächsten Station, Lake Naivasha, ein, bei Touristen für Nilpferdtouren und Wanderungen beliebter, See, an welchem jedoch auch gigantische Mengen an Rosen angebaut und nach Europa verschifft werden
Bis zum nächsten Mal!







